Tradition zuverlässig aufrechterhalten – mit moderner Kältetechnik

1+

Es ist die koreanische Spezialität und darf bei keinem Essen fehlen: Kimchi, durch Milchsäuregärung haltbar gemachtes Gemüse. In der Produktion ist das Grundnahrungsmittel jedoch anspruchsvoll. Seit März 2019 sorgen bei der Pulmuone Global Kimchi Factory im südkoreanischen Iksan 22 ECOSTAR dafür, dass die Fermentierung immer gelingt

Es ist eine jahrtausendealte Tradition und aus dem Speiseplan der Koreaner nicht wegzudenken: fermentiertes Gemüse – ob Chinakohl oder Rettich, ob mit Gurken, Äpfeln, Austern, Fischsauce, Knoblauch oder Ingwer. Kimchi nennen die Koreaner ihr Lieblingsessen, dessen Vielfalt kaum Grenzen gesetzt sind. Es wird zu jeder Mahlzeit gereicht, egal ob als Vor- oder Hauptspeise, dementsprechend viel Kimchi essen die Koreaner. Nicht ganz so einfach ist die Herstellung des durch Milchsäuregärung haltbar gemachten Gemüses. Für den besten Geschmack sind während der Fermentierung ganz bestimmte Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen einzuhalten.

Pulmuone in Süd Korea
Seit März 2019 sorgen bei der Pulmuone Global Kimchi Factory in Südkorea BITZER ECOSTAR für bestes Kimchi

In der Pulmuone Global Kimchi Factory in Iksan arbeiten seit März 2019 nun 22 BITZER ECOSTAR daran, immer die optimalen Bedingungen sicherzustellen. Auf einer Fläche von über 9.277 m2 stellt Pulmuone in der 300.000-Einwohner-Stadt Iksan jährlich mehr als 10.000 t Premium-Kimchi für den weltweiten Export her. Das Sortiment umfasst diverse Sorten wie aromatisiertes oder – ohne rotes Chilipulver – weißes Kimchi sowie Kkakdugi, ein spezielles Kimchi aus gewürfeltem Rettich.

Arbeiten auch bei hohen Außentemperaturen zuverlässig und betriebssicher: BITZER ECOSTAR
Arbeiten auch bei hohen Außentemperaturen zuverlässig und betriebssicher: BITZER ECOSTAR

Neuste Technologie für traditionelles Gemüse

Für die neue Kimchi-Fabrik installierten die Verantwortlichen von Pulmuone eine State-of-the-Art-Kältetechnik – die „Kimchi Jar Cooling Technology“. Byun Jong-Hwan, Managing Director bei BITZER Korea, sagt: „In dieser Anlage kommen 21 ECOSTAR LHV7E und ein LHV5E Verflüssigungssätze zum Einsatz, die mit dem Kältemittel R134a je nach Produktionsprozess bei einer Verdampfungstemperatur von 0 °C bis –7 °C arbeiten.“ Im Saugdruckmodus arbeiten alle 22 ECOSTAR bei konstanter Verdampfungstemperatur. Installiert wurden die ECOSTAR auf dem Dach des Gebäudes. Byun Jong-Hwan weiter: „Dank der Möglichkeit, die ECOSTAR über ein Webserver-Interface aus der Ferne zu überwachen, kann der Kunde problemlos immer auf alle Funktionen der ECOSTAR zugreifen.“

Baek Seok-In, Leiter des Integrated Engineering Center bei Pulmuone, ergänzt: „Wir kennen die vielen Vorteile des BITZER ECOSTAR – wie leichte Installation, einfache Inbetriebnahme und guten Service – bereits aus gemeinsamen Projekten mit BITZER Korea. Bei diesen haben wir eine Energieeinsparung von über 20 Prozent dank der ECOSTAR erreichen können.“ Doch ausschlaggebend für die Beauftragung war noch ein anderer entscheidender Faktor. „Was uns letztlich überzeugt hat, ist die Möglichkeit, den ECOSTAR per Fernüberwachung zu kontrollieren. Im August 2018 hatten wir hier in Südkorea eine Rekordaußentemperatur von 40 °C. Konventionelle Verflüssigungssätze haben aufgrund der Hochdruckabschaltung unter diesen extremen Bedingungen aufgehört zu arbeiten. Nicht so die ECOSTAR. Sie haben ihren Job weitergemacht, sie haben nie aufgehört zu kühlen. Diese Betriebssicherheit war entscheidend für uns.“

So führte unter anderem die letztjährige Rekordtemperatur in Südkorea zu einem Rekordauftrag für BITZER Korea. Die Installation der 22 ECOSTAR ist das größte Projekt mit den bewährten BITZER Verflüssigungssätzen, das BITZER Korea bisher umgesetzt hat.

Schreibe einen Kommentar